Bitcoin-ETFs verzeichnen Abflüsse in Höhe von 395 Millionen US-Dollar, während Ethereum den fünften Zufluss verzeichnet
Bitcoin-ETFs verzeichneten am 16. Januar Abflüsse in Höhe von 395 Millionen US-Dollar, während Ethereum-ETFs einen fünftägigen Zufluss in Folge aufwiesen, was auf eine Kapitalrotation hindeutet.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Bitcoin-ETFs verloren 395 Millionen Dollar nach einem wöchentlichen Anstieg von 1,7 Milliarden Dollar.
Der IBIT-Fonds von BlackRock war der einzige Bitcoin-Fonds, der Kapital hinzugewann.
Ethereum-ETFs verzeichneten ein Handelsvolumen von 4,64 Millionen US-Dollar und setzten damit ihre fünftägige Kaufserie fort.
XRP-ETFs verzeichneten Zuflüsse in Höhe von 1,12 Mio. US-Dollar, während Solana-ETFs Abflüsse hinnehmen mussten.
US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am 16. Januar eine deutliche Wende. Nach drei starken Tagen mit hohen Zuflüssen zogen Investoren insgesamt 395 Mio. USD ab. Es war der erste größere Abfluss nach einer kurzen, aber kräftigen Zuflussphase von fast 1,7 Mrd. USD zu Beginn der Woche.
Daten von SoSoValue zufolge war BlackRocks IBIT der einzige Bitcoin-ETF, der an diesem Tag weiterhin Zuflüsse verzeichnete. Alle anderen großen Fonds, darunter Fidelity, Bitwise, ARK Invest und Grayscale, meldeten Nettoverkäufe. Gleichzeitig setzten Ethereum-ETFs ihren leisen Erfolgskurs fort.
Bitcoin-ETF-Abflüsse beenden die Zuflussserie
Der Abfluss von 395 Mio. USD erfolgte, während Bitcoin im Bereich von 95.000 bis 95.500 USD gehandelt wurde – leicht unter dem Niveau von 97.000 USD, das er Anfang der Woche erreicht hatte. Viele Anleger nutzten den jüngsten Kursanstieg, um Gewinne mitzunehmen. Das wirkt nicht wie Panikverkäufe. Vielmehr handelt es sich um kurzfristige Gewinnmitnahmen nach einer schnellen Rally.
Nur wenige Tage zuvor hatten Bitcoin-ETFs zwischen dem 13. und 15. Januar mehr als 1,7 Mrd. USD eingesammelt. Eine Nachfrage dieser Größenordnung verschwindet nicht über Nacht. Der Abfluss am 16. Januar zeigt vielmehr, dass große Akteure nach starken Bewegungen zur Neugewichtung tendieren. Selbst während des Verkaufsdrucks verzeichnete BlackRocks IBIT frische Zuflüsse. Das deutet darauf hin, dass institutionelle Investoren Bitcoin nicht den Rücken kehren, sondern selektiv vorgehen.
Ethereum-ETFs setzen Erfolgsserie am fünften Tag fort
Während Bitcoin eine Verschnaufpause einlegte, bauten Ethereum-ETFs ihre Zuflussserie auf fünf Tage in Folge aus. Am 16. Januar verbuchten Spot-Ethereum-ETFs Nettozuflüsse von 4,64 Mio. USD. In der vergangenen Woche flossen insgesamt mehr als 200 Mio. USD in Ethereum-ETFs.
Diese konstante Nachfrage zeigt, dass viele Investoren schrittweise ETH-Positionen aufbauen. Ethereum gilt als Rückgrat von DeFi, NFTs und Tokenisierung. Viele institutionelle Anleger sehen für ETH bis 2026 weiteres Wachstumspotenzial. Anders als bei Bitcoin gibt es bei Ethereum-ETFs keine starken täglichen Schwankungen. Die Käufe sind langsam, stetig und konsistent. So bewegt sich in der Regel langfristiges Kapital.
XRP legt zu, Solana gibt nach
Bei Altcoin-ETFs zeigte sich ein gemischtes Bild. XRP-Spot-ETFs verzeichneten am selben Tag Nettozuflüsse von 1,12 Mio. USD. Damit setzt sich der Trend moderater, aber kontinuierlicher Käufe nach der rechtlichen Klarheit für Ripple in den USA fort. Viele Investoren sehen XRP als langfristige Wette auf grenzüberschreitende Zahlungen.
Solana-ETFs hingegen verbuchten Abflüsse von 2,22 Mio. USD. Solana gehörte in den vergangenen Monaten zu den angesagtesten Blockchains, vor allem im Memecoin-Sektor. Doch auf schnelle Kursanstiege folgt oft eine kurzfristige Abkühlung. Diese Rotation zeigt, dass Institutionen nicht wahllos kaufen. Sie wählen ihre Engagements gezielt aus.
Was diese ETF-Ströme wirklich bedeuten
Die ETF-Zahlen vom 16. Januar zeigen eines klar: Institutionelle Anleger sind weiterhin aktiv, verlagern ihr Kapital jedoch. Bitcoin verzeichnete nach einer starken Phase Gewinnmitnahmen. Ethereum zog weiter frisches Geld an, XRP blieb im Plus und Solana kühlte ab. Das ist kein bärisches Signal, sondern eine gesunde Marktbereinigung.
Große Investoren agieren in Zyklen. Sie kaufen, gewichten neu und kaufen erneut. Solange die ETF-Nachfrage insgesamt robust bleibt, steht Krypto weiterhin fest auf der Agenda der Wall Street. Das Spiel läuft weiter – und die Institutionen sind noch dabei.
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