Bitcoin-ETFs verlieren im Zuge einer eintägigen Trendwende 479,7 Millionen Dollar
Bei US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs kam es zu Abflüssen von fast 480 Millionen Dollar, was auf zunehmende Vorsicht hindeutet, da der BTC-Kurs unter wichtige Niveaus fällt.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten Nettoabflüsse in Höhe von 479,7 Millionen US-Dollar.
Grayscale und BlackRock führten die Abmeldungen an.
Der Bitcoin-Preis fiel unter 90.000 US-Dollar.
Kapitalabflüsse deuten auf kurzfristige Vorsicht der Anleger hin.
US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am Dienstag Nettoabflüsse von 479,7 Mio. USD, was den größten Einzelabzug seit Wochen darstellt. Damit kehrte sich der vorherige, stetige Zufluss um, der die jüngste Preisstabilität von Bitcoin unterstützt hatte. Anleger reduzierten offenbar ihre Positionen, während sich die allgemeine Marktstimmung verschlechterte und die Risikobereitschaft bei digitalen Assets nachließ.
Spot $BTC ETFs saw net outflows of -$479.7M on Tuesday. pic.twitter.com/nqzf0uhjUG
— Satoshi Stacker (@StackerSatoshi) January 21, 2026
Grayscale und BlackRock führen Abflüsse an
Der Großteil der Abflüsse entfiel auf Grayscales GBTC, das Abflüsse in Höhe von 160,8 Mio. USD verzeichnete. BlackRocks IBIT folgte mit 56,9 Mio. USD Abflüssen, während mehrere andere ETF-Produkte ebenfalls negative Ströme aufwiesen. Dies zeigte, dass der Verkaufsdruck sowohl bei etablierten als auch bei neueren ETF-Angeboten verteilt war und sich nicht auf einen einzelnen Anbieter beschränkte.
Bitcoin fällt unter psychologische Unterstützungsmarke
Mit dem Abzug von ETF-Kapital fiel Bitcoin unter die Marke von 90.000 USD. Der Rückgang verstärkte die Befürchtungen einer kurzfristigen Korrektur nach wochenlanger Seitwärtsbewegung. Obwohl die Kursentwicklung relativ kontrolliert blieb, löste das Unterschreiten wichtiger Unterstützungslevel defensive Reaktionen bei kurzfristigen Tradern aus.
Institutionelles Sentiment wird defensiv
ETF-Ströme spiegeln häufig die Positionierung institutioneller Anleger wider. Die plötzliche Verschiebung hin zu starken Abflüssen deutete darauf hin, dass große Investoren Gewinne realisieren oder ihr Risiko reduzieren wollten. Angesichts makroökonomischer Unsicherheiten und anhaltender geopolitischer Spannungen scheinen viele Fonds auf klarere Signale zu warten, bevor sie wieder aggressiv einsteigen.
Historische Muster deuten auf bevorstehende Volatilität hin
Vergangene Daten zeigen, dass große ETF-Abflussereignisse meist zu erhöhter Volatilität führen. Ähnliche Situationen im Jahr 2024 gingen mit starken Kursschwankungen in beide Richtungen einher. In diesen Perioden kehrte das Kapital jedoch innerhalb weniger Wochen zurück, sobald das Marktvertrauen stabilisierte.
Langfristiger Trend bleibt intakt
Trotz des kurzfristigen Drucks bleibt der breitere Trend zur ETF-Adoption stark. Die verwalteten Gesamtvermögen von Bitcoin-ETFs liegen weiterhin nahe Rekordhöhen. Analysten betrachten ETFs weiterhin als strukturellen Treiber der langfristigen Nachfrage, auch wenn kurzfristige Ströme je nach Marktstimmung schwanken.
Was Trader als Nächstes beobachten sollten
Trader beobachten nun, ob die Abflüsse anhalten oder sich umkehren. Anhaltender Verkaufsdruck könnte Bitcoin zu tieferen Unterstützungsleveln führen. Ein schneller Anstieg der ETF-Zuflüsse würde hingegen wahrscheinlich auf erneutes institutionelles Vertrauen und eine mögliche Erholungsphase hinweisen.
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