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Bitcoin-ETF-Zuflüsse steigen, aber die Überzeugung bleibt fragil

Die Zuflüsse in Bitcoin-ETFs sind mit 15,2 Millionen US-Dollar kurzzeitig positiv, doch die Abflüsse der letzten vier Wochen zeigen, dass das institutionelle Vertrauen weiterhin schwach ist.

Bitcoin-ETF-Zuflüsse steigen, aber die Überzeugung bleibt fragil

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Bitcoin-ETFs verzeichneten Zuflüsse in Höhe von 15,2 Millionen US-Dollar und beendeten damit eine Phase von Leerverkäufen.

  • Die wöchentlichen Abflüsse belaufen sich weiterhin auf rund 360 Millionen US-Dollar.

  • Die anhaltende Preisschwäche dämpft die institutionelle Nachfrage

  • Dies ist die vierte Woche in Folge mit Nettoabflüssen.

Bitcoin-Spot-ETFs verzeichneten nach Tagen anhaltender Verkäufe endlich wieder einen positiven Kapitalzufluss. Wie aus von Coin Bureau hervorgehobenen Daten hervorgeht, steuerten die Fonds zusätzlich 15,2 Mio. USD bei. Damit endete eine vorübergehende Phase von Abflüssen. Die Entlastung ist jedoch begrenzt. Der Zufluss fällt im Vergleich zum jüngsten Verkaufsdruck gering aus. Entsprechend wirkt sich die Stimmungsaufhellung nur leicht auf Verbesserungen aus.

Die übergeordnete Tendenz bleibt jedoch schwach, auch wenn es einen eintägigen Rebound gab. Innerhalb der vergangenen Woche haben Bitcoin-ETFs fast 360 Mio. USD verloren. Es ist die vierte Woche mit Nettoabflüssen. Auffällig ist, dass ein derart anhaltender Abfluss seit dem Ende des vergangenen Jahres nicht mehr zu beobachten war. Käufer legen damit zwar eine kurze Pause ein, doch institutionelle Investoren sind weiterhin nicht bereit, größere Summen zu investieren.

Anhaltende Preisschwäche beeinflusst die Zuflüsse

Unterdessen lastet die Kursentwicklung von Bitcoin weiterhin stark auf der ETF-Nachfrage. BTC hat seit dem Hoch im Oktober deutlich korrigiert. Der Preis liegt rund 50 Prozent unter den jüngsten Spitzenwerten. Viele Anleger agieren daher risikoavers. In der Vergangenheit konnten ETF-Zuflüsse erst dann spürbar anziehen, wenn sich das Kursmomentum stabilisiert hatte. Bis dahin dominiert die Strategie der Kapitalerhaltung.

Positive Zuflüsse gelten üblicherweise als frühes Stabilisierungssignal, doch die Lage ist diesmal anders. In früheren Zyklen waren langfristige Zuflüsse von mindestens 100 Mio. USD pro Tag nötig, um Erholungen anzustoßen. Die aktuellen 15,2 Mio. USD sind im Vergleich dazu kaum mehr als ein Schulterklopfen angesichts der jüngsten Verluste. Der Schritt ist daher eher ein Zeichen von Unentschlossenheit als von Zuversicht. Er zeigt Beteiligung, aber keinen echten Glauben.

Worauf Investoren als Nächstes achten

Künftig werden Marktteilnehmer beobachten, ob sich die Zuflüsse über mehrere Sitzungen hinweg halten. Ohne regelmäßige Käufe können sich ETF-Flüsse in jede Richtung bewegen, ohne einen klaren Trend zu bilden. Die Stimmung könnte sich jedoch rasch drehen, sollten sich Zuflüsse verstetigen. Bitcoin-ETFs stehen derzeit an einem Scheideweg. Stabilisierung ist möglich – die Bestätigung fehlt jedoch noch.

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