Bitcoin-Ausverkauf durch Long-Positionen getrieben, sagt der CIO von Bitwise
Der Bitcoin-Ausverkauf löst eine Debatte aus, doch Matt Hougan von Bitwise meint, der Rückgang spiegele ein normales Zyklusverhalten wider und sei kein koordinierter Abverkauf.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Bitcoin fiel im Februar 2026 stark und rutschte von 90.000 auf 63.000 US-Dollar ab.
Laut Matt Hougan, CIO von Bitwise, wurde der Rückgang durch Gewinnmitnahmen von Langzeitaktionären verursacht.
On-Chain-Daten von Glassnode und CryptoQuant zeigen einen Anstieg der Bewegungen ruhender Coins um 15 %.
Historische Zyklen legen nahe, dass ähnlichen Ausverkäufen stets starke Erholungen folgten.
Bitcoins scharfer Rückgang im Februar 2026 hat Investoren verunsichert und erneut Diskussionen über mögliche Marktmanipulation ausgelöst. Der Preis fiel innerhalb kurzer Zeit von nahezu 90.000 US-Dollar auf rund 63.000 US-Dollar. In sozialen Netzwerken machten schnell Vorwürfe die Runde, große Marktteilnehmer würden den Kurs gezielt nach unten drücken. Matt Hougan, Chief Investment Officer bei Bitwise Asset Management, weist diese Theorien jedoch zurück. Seiner Einschätzung nach wurde der jüngste Bitcoin-Abverkauf von langfristigen Anlegern getragen, die Gewinne realisierten – nicht von koordinierten Verkäufen.
Bitcoin-Abverkauf durch langfristige Halter ausgelöst
Laut Hougan spiegelt der Kursrückgang von Bitcoin einen natürlichen Zyklus wider, keine Manipulation. Viele Investoren, die Bitcoin vor Jahren gekauft haben, erzielten erhebliche Gewinne, als der Preis in Richtung 90.000 US-Dollar stieg. Für diese Halter ist es wirtschaftlich sinnvoll, einen Teil ihrer Position zu verkaufen.
Wenn langfristige Anleger beginnen auszusteigen, kann die Wirkung erheblich sein. Große Angebotsmengen gelangen auf den Markt und drücken den Preis. Hougan zufolge ist ein solches Verhalten nach starken Rallyes üblich. Es braucht dafür keine verborgene Gruppe, die den Markt steuert. Vielmehr reagieren Investoren auf günstige Gelegenheiten.
On-Chain-Daten stützen diese Erklärung
Blockchain-Daten scheinen diese Sichtweise zu untermauern. Die Analysefirmen Glassnode und CryptoQuant berichten seit Ende Januar 2026 von einem Anstieg um 15 % bei Bewegungen von Coins, die zuvor mehr als ein Jahr inaktiv waren.
Dieser Anstieg deutet darauf hin, dass ältere Wallets begannen, Bitcoin zu bewegen, als die Preise ihren Höhepunkt erreichten. Bewegungen ruhender Coins gelten häufig als Signal für Gewinnmitnahmen erfahrener Anleger. Die Daten zeigen keine Hinweise auf plötzliche, koordinierte Abverkäufe. Stattdessen sprechen sie für schrittweise Verkäufe durch langfristige Investoren, die auf höhere Preise gewartet hatten.
Anzeichen dafür, dass Bitcoin nahe einem Boden sein könnte
Hougan hält es für möglich, dass Bitcoin derzeit einen Boden ausbildet. Er verweist auf ähnliche Muster in den Jahren 2018 und 2022. In diesen Zyklen folgten auf starke Verkäufe durch langfristige Halter innerhalb von zwei Monaten Erholungen von durchschnittlich rund 35 %.
Auch wenn kein Zyklus dem anderen gleicht, gibt der historische Verlauf einigen Investoren Hoffnung. Bitcoin hat häufig kräftige Korrekturen durchlaufen, bevor der Aufwärtstrend wieder aufgenommen wurde. Hougans Einschätzung legt nahe, dass der jüngste Rückgang eher eine Bereinigungsphase als ein struktureller Bruch ist.
Wie immer bleiben die Märkte unsicher. Sollte sich das frühere Verhalten jedoch als Orientierung erweisen, könnte die aktuelle Schwäche von Bitcoin den Grundstein für die nächste Erholungsphase legen.
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