Binance weist WSJ-Vorwürfe bezüglich der Einhaltung von Sanktionen zurück
Binance weist einen Bericht des WSJ zurück, in dem behauptet wird, das Unternehmen habe eine Sanktionsuntersuchung gestoppt. Binance bezeichnet die Anschuldigungen als irreführend und rechtlich mangelhaft.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Binance-CEO Richard Teng wies einen Bericht des Wall Street Journal zurück, in dem behauptet wurde, die Börse habe eine interne Untersuchung zu Sanktionen eingestellt.
Der Bericht behauptete, dass Transaktionen im Wert von über einer Milliarde Dollar mit sanktionierten iranischen Unternehmen in Verbindung stünden.
Binance bezeichnete die Anschuldigungen als „falsch und verleumderisch“ und drohte mit rechtlichen Schritten.
Die Kontroverse hat eine Untersuchung des US-Senats zu den Compliance-Kontrollen von Binance ausgelöst.
Binance sieht sich neuer Kritik ausgesetzt, nachdem ein Bericht des The Wall Street Journal behauptet, die Krypto-Börse habe interne Ermittler entlassen, die Bedenken zu Transaktionen mit sanktionierten iranischen Akteuren geäußert hatten. Dem Bericht zufolge umfasste die Untersuchung Transaktionen im Umfang von mehr als 1 Mrd. US-Dollar und wurde kurz nach einer präsidialen Begnadigung für den Binance-Gründer Changpeng Zhao eingestellt. Als Reaktion wies Richard Teng, CEO von Binance, die Vorwürfe entschieden zurück und bezeichnete sie als „falsch und verleumderisch“.
Binance weist WSJ-Vorwürfe zurück
Richard Teng widersprach den Anschuldigungen deutlich. Er erklärte, Binance habe keine Mitarbeiter entlassen, weil sie verdächtige Aktivitäten gemeldet hätten, und betonte, das Unternehmen halte strenge Compliance-Standards ein. Zudem drohte Binance mit rechtlichen Schritten und forderte eine Gegendarstellung von der Zeitung.
Laut dem WSJ-Bericht erklärten ehemalige Mitarbeiter, interne Ermittler hätten Transaktionen identifiziert, die mit Akteuren in sanktionierten Jurisdiktionen in Verbindung stünden, darunter Iran. Der Artikel behauptet, Binance habe die interne Untersuchung später eingestellt. Teng wies diese Darstellung jedoch zurück und erklärte, die Börse bleibe der regulatorischen Compliance verpflichtet.
Senatsuntersuchung wirft Compliance-Fragen auf
Die Kontroverse hat nun auch US-Gesetzgeber erreicht. Berichten zufolge haben Mitglieder des U.S. Senate eine Untersuchung zu Binances Umgang mit potenziellen sanktionsbezogenen Risiken im Zusammenhang mit Iran und Russia eingeleitet. Die Abgeordneten verlangen Klarheit über die internen Kontroll- und Risikomanagementprozesse der Börse.
Die Untersuchung erhöht den Druck auf die Plattform weiter, die weiterhin zu den größten Krypto-Börsen weltweit zählt. Aufsichtsbehörden richten ihren Fokus zunehmend darauf, wie große Plattformen Transaktionen überwachen und die Einhaltung von Sanktionen durchsetzen.
Binances Einfluss auf die Kryptomärkte
Der Streit unterstreicht breitere Bedenken hinsichtlich Transparenz und Aufsicht in der Krypto-Branche. Binance dominiert das globale Handelsvolumen, daher haben Vorwürfe zu internen Kontrollen Auswirkungen auf den gesamten Markt.
Zugleich argumentieren Unterstützer, dass große Börsen aufgrund ihrer Größe und ihres Einflusses besonders stark unter Beobachtung stehen. Kritiker hingegen betonen, dass robuste Compliance-Systeme unerlässlich sind, wenn Krypto-Unternehmen eine breite Akzeptanz erreichen wollen.
Während sich die Lage weiterentwickelt, wird entscheidend sein, ob Binance Aufsichtsbehörden und Investoren überzeugen kann. Der Ausgang der Senatsuntersuchung und ein möglicher Rechtsstreit mit dem WSJ könnten prägen, wie Behörden die Krypto-Compliance in den kommenden Jahren bewerten.
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