Billions Network bietet Datenschutz-Verifizierung ohne biometrische Daten

    Von

    Triparna Baishnab

    Triparna Baishnab

    Billions.Network führt IdentityLayer ein und ermöglicht damit eine globale Identitätsüberprüfung über Zero-Knowledge-Beweise und Mobile-First-Design.

    Billions Network bietet Datenschutz-Verifizierung ohne biometrische Daten

    Kurzzusammenfassung

    Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

    • IdentityLayer verifiziert echte Benutzer über ZK-Beweise und Mobile-First-Flows – keine Biometrie oder IDs erforderlich.

    • Übernimmt das Erbe von Polygon ID und wird jetzt unter Billions.Network und Privado ID betrieben.

    • Zu den wichtigsten Funktionen gehören die dynamische Erneuerung der Anmeldeinformationen, der Nachweis der Eindeutigkeit für die Sybil-Resistenz und die Multichain-Kompatibilität.

    • Bereits von Finanzinstituten (Deutsche Bank, HSBC) und globalen Plattformen wie TikTok getestet.

    Ein neues Protokoll namens IdentityLayer, vorgestellt von Billions Network, geht einen radikalen Schritt in der Art und Weise, wie digitale Identität überprüft wird. Das System wurde so entwickelt, dass es Privatsphäre wahrt und Vertrauen ermöglicht, ohne sensible Daten wie staatliche Ausweise abzufragen. Möglich wird dies durch moderne Kryptografie und Echtzeit-Validierung.

    Zero-Knowledge-Proofs im Kern der Identitätsprüfung

    IdentityLayer basiert auf Zero-Knowledge-Proofs (ZKPs) – einem kryptografischen Verfahren, das es einer Partei erlaubt, ihre Identität nachzuweisen, ohne persönliche Informationen offenzulegen. Erstmals in den 1980er-Jahren in Fachpublikationen beschrieben, hat sich dieses Konzept zu einem zentralen Datenschutzinstrument für Blockchain- und DeFi-Systeme entwickelt.

    Das Protokoll ermöglicht es Nutzern, bestimmte Aussagen zu bestätigen (z. B. „Ich bin ein verifizierter Nutzer“, „Ich bin volljährig“), ohne dabei ihre vertraulichen Daten preiszugeben. Besonders in Schwellenländern, wo die Zahl der mobilen Nutzer die der Desktop-Nutzer deutlich übersteigt, ist dieser Ansatz von Vorteil. Branchen wie Fintech, E-Commerce und soziale Netzwerke können erheblich von diesem schlanken, datenschutzorientierten Verifizierungsmodell profitieren.

    Hybrid-Check aus KI und Mensch soll Betrug verhindern

    Obwohl das System auf Kryptografie basiert, integriert IdentityLayer eine hybride Überprüfung durch KI und menschliche Kontrolle, um Betrug zu erkennen und auszuschließen. Dieser mehrstufige Ansatz reagiert auf wachsende Sorgen über Deepfake-Identitäten, synthetischen Betrug und mögliche Schwachstellen rein kryptografischer Systeme.

    Eine aktuelle Branchenstudie zur KI-gestützten Betrugsprävention zeigte, dass hybride Modelle die Zahl von Fehlalarmen deutlich reduzieren können, ohne dabei den hohen Datenschutzstandard aufzugeben. Jüngste Angriffe auf Blockchain-Systeme haben verdeutlicht, dass rein kryptografische Identitätslösungen anfällig sein können. IdentityLayer begegnet diesem Risiko mit einer Kombination aus Kryptografie und Live-Überprüfung, dynamischem Vertrauens-Scoring sowie einer Architektur kontinuierlicher Updates.

    Eine breitere Vision für digitale Identität

    Der Ansatz von Billions Network geht über die reine Nutzerverifizierung hinaus. Das Unternehmen strebt eine digitale Umgebung an, in der Menschen und KI-Systeme einander vertrauen können, ohne dass sensible Daten in die Hände zentraler Behörden oder externer Vermittler gelangen.

    Mit IdentityLayer will das Netzwerk eine Alternative zu herkömmlichen Strukturen schaffen, die immer wieder von massiven Datenlecks betroffen sind – wie etwa im Jahr 2023, als Millionen von Datensätzen einer großen Auskunftei offengelegt wurden.

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