Bernstein sagt, der Markt missinterpretiert die Auswirkungen des CLARITY-Gesetzes
Analysten von Bernstein veröffentlichten einen Bericht, in dem sie feststellten, dass der Markt das CLARITY-Gesetz "missverstanden" hat und zwischen Ertragsausstellern und -verteilern unterscheidet.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Die Aktien von Circle (CRCL) fielen um 20 % auf 104 USD, nachdem ein geleakter Entwurf des CLARITY-Gesetzes ein Verbot von passiven Stablecoin-Erträgen vorgeschlagen hatte.
Analysten von Bernstein argumentieren, dass das Gesetz Ertrags "verteilende" Unternehmen wie Coinbase und nicht "ausstellende" Unternehmen wie Circle ins Visier nimmt.
Der Entwurf erlaubt "aktivitätsbasierte" Belohnungen für Zahlungen und Handel, während "inaktive Erträge", die Bankzinsen nachahmen, verboten werden.
Analysten beibehalten eine "Outperform"-Bewertung für Circle mit einem Kursziel von 190 USD und bezeichnen den jüngsten Verkaufsdruck als Überreaktion.
Krypto-Aktien haben in den letzten Tagen einen Rückschlag erlitten. Bernstein sagt, die Marktreaktion könnte fehlgeleitet sein. Die Aktien von Circle fielen in fünf Tagen um fast 21 %. Dies zieht andere Krypto-Aktien mit nach unten. Viele Investoren verknüpfen diesen Rückgang mit Ängsten vor neuen Regeln im Entwurf des CLARITY-Gesetzes. Bernstein argumentiert jedoch, dass diese Panik auf einem Missverständnis des tatsächlichen Vorschlags basieren könnte.
Die Sorge ist einfach. Einige glauben, dass das Gesetz passive Erträge aus Stablecoins verbieten könnte. Wenn das passiert, könnten Unternehmen, die mit Stablecoins verbunden sind, eine wichtige Wertquelle verlieren. Aus diesem Grund begann der panikartige Verkauf sich auszubreiten. Allerdings sind sich nicht alle über diese Reaktion einig.
Bernstein sagt, der Markt hat Unrecht
Analysten von Bernstein sind der Meinung, dass der Markt überreagiert. In einer aktuellen Notiz sagten sie, dass Investoren den Vorschlag möglicherweise missverstehen. Sie wiesen auf einen entscheidenden Unterschied hin. Einige Unternehmen erzielen Erträge, während andere diese nur an die Nutzer weitergeben. Zum Beispiel erzielt Circle Erträge aus den Reserven hinter seinem Stablecoin. Währenddessen helfen Plattformen wie Coinbase, diese Erträge an die Nutzer zu verteilen.
🚨BERNSTEIN: MARKT MISSVERSTEHT DAS CLARITY-GESETZ
Die Aktien von Circle sind in den letzten fünf Tagen um fast 21 % gefallen und ziehen breitere Krypto-Aktien mit nach unten.
Der Rückgang folgte den Ängsten der Investoren bezüglich eines vorgeschlagenen Verbots von Stablecoin-Erträgen. Die Sorge rührt von einer neuen Formulierung im Entwurf des Clarity-Gesetzes her.… pic.twitter.com/qXkglh9Gi5
— BSCN (@BSCNews) 26. März 2026
Laut Bernstein zielt das CLARITY-Gesetz hauptsächlich darauf ab, wie Erträge verteilt werden. Es stoppt Unternehmen nicht direkt daran, Erträge zu erzielen. Diese Unterscheidung ist sehr wichtig. Wenn das wahr ist, könnte die Auswirkung auf große Unternehmen geringer sein als erwartet. Infolgedessen glauben Analysten, dass der aktuelle Verkaufsdruck möglicherweise nicht das tatsächliche Risiko widerspiegelt.
Die Debatte über Stablecoin-Erträge
Der Entwurf des CLARITY-Gesetzes hat eine breitere Debatte ausgelöst. Gesetzgeber versuchen, Innovation mit Sicherheit in Einklang zu bringen. Eine zentrale Idee im Gesetz ist es, passive Erträge zu begrenzen. Das bedeutet, dass Nutzer möglicherweise keine Belohnungen nur für das Halten von Stablecoins erhalten.
Der Entwurf erlaubt jedoch weiterhin aktivitätsbasierte Belohnungen. Diese könnten Anreize umfassen, die an Zahlungen oder die Nutzung der Plattform gebunden sind. Dennoch sind die Regeln nicht vollständig klar. Begriffe wie „wirtschaftliche Äquivalenz“ lassen Raum für unterschiedliche Interpretationen.
Aufgrund dessen sind sich Unternehmen unsicher, wie die endgültigen Regeln aussehen werden. Während Coinbase gegen den Vorschlag Widerstand geleistet hat. Das Unternehmen warnte, dass unklare Regeln die Funktionsweise von Stablecoin-Systemen beeinträchtigen könnten. Ohne Unterstützung von großen Akteuren könnte das Gesetz auf Verzögerungen stoßen. Einige Berichte deuten darauf hin, dass es ins Stocken geraten könnte, wenn es nicht bald verabschiedet wird.
Was passiert als Nächstes?
Im Moment bleibt der Markt empfindlich gegenüber politischen Veränderungen. Selbst kleine Updates können starke Reaktionen auslösen. Die Sichtweise von Bernstein bietet jedoch einen anderen Blickwinkel. Anstatt in Panik zu verfallen, schlagen sie vor, die Details genauer zu betrachten. Wenn das Gesetz nur die Verteilung betrifft, könnten Unternehmen wie Circle nicht mit größeren Störungen rechnen.
Dennoch bleibt die Unsicherheit. Die endgültige Version des CLARITY-Gesetzes könnte sich ändern, bevor sie Gesetz wird. Investoren werden in den kommenden Wochen wahrscheinlich genau beobachten. Neue Updates könnten die Stimmung erneut verändern. Letztendlich zeigt diese Situation, wie schnell Angst die Märkte bewegen kann. Aber sie zeigt auch die Bedeutung des Verständnisses der Feinheiten.
Folgen Sie uns auf Google News
Erhalten Sie die neuesten Crypto-Einblicke und Updates.
Ähnliche Beiträge

Vereinigtes Königreich verbietet Krypto-Politikspenden zum Schutz der Wahlen
Hanan Zuhry
Author

Justin Sun startet KI-Tool, 100 Millionen USD Belohnung für Krypto-Kriminalität
Shweta Chakrawarty
Author

Nvidia sieht sich Klage wegen versteckter Krypto-Mining-Einnahmen gegenüber
Shweta Chakrawarty
Author