Arthur Hayes sagt, ein verlängerter Iran-Krieg könnte Zinssenkungen der US-Notenbank auslösen
Arthur Hayes argumentiert in seinem Essay „iOS Warfare“ vom März 2026, dass der Konflikt zwischen den USA und dem Iran die US-Notenbank zwingen wird, Geld zu drucken.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Arthur Hayes prognostiziert, dass der Konflikt mit dem Iran Liquiditätsspritzen der US-Notenbank auslösen wird.
Der Essay „iOS Warfare“ verknüpft 40 Jahre Krieg mit Preissenkungen.
Jedem Nahostkonflikt seit 1985 ging eine geldpolitische Lockerung der US-Notenbank voraus.
Hayes rät dazu, mit dem Kauf von Bitcoin-Kursrückgängen zu warten, bis offizielle Kurssenkungen erfolgen.
BitMEX-Mitgründer Arthur Hayes glaubt, dass ein länger andauernder Konflikt mit dem Iran die US-Notenbank letztlich zu einer lockereren Geldpolitik zwingen könnte. In einem neuen Essay vom 2. März argumentiert Hayes, dass große US-Militäreinsätze im Nahen Osten häufig mit Zinssenkungen der Fed oder frischer Liquidität enden. Er verwies auf historische Beispiele bis zurück in die späten 1980er-Jahre. Die Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt steigender geopolitischer Spannungen, während Händler die nächsten Schritte der Fed genau beobachten. Auch wenn die Märkte derzeit vorsichtig bleiben, sieht Hayes das längerfristige Setup für Krypto positiv.
Hayes verweist auf historisches Muster
In seinem Essay mit dem Titel iOS Warfare schreibt Arthur Hayes, die Geschichte zeige ein klares Muster. Große US-Konflikte im Nahen Osten belasteten in der Regel die Wirtschaft. In solchen Phasen greife die Federal Reserve häufig mit einer lockereren Geldpolitik ein. Als Beispiel nannte er die Zeit des Golfkriegs 1990, als die Fed nach den Ölpreisschocks die Zinsen senkte, um das Wachstum zu stützen.
"iOS Warfare" argues that the longer Trump lingers in Iran, the higher the likelihood of the Fed printing money to support the Pax Americana war machine. And ultimately $BTC number go up.
— Arthur Hayes (@CryptoHayes) March 2, 2026
Stay safe out there fam.https://t.co/Ku3IRzCr2B pic.twitter.com/it3SRxKnFW
Er verwies außerdem auf den aggressiven Lockerungszyklus nach den Anschlägen von 2001. Aus Sicht von Hayes ist die Logik einfach: Kriege erhöhen Kosten und Unsicherheit. Um das System zu stabilisieren, stellen die Entscheidungsträger früher oder später zusätzliche Liquidität bereit. Aufgrund dieses Musters hält Hayes es für möglich, dass eine lang anhaltende Iran-Situation die Fed erneut zu Zinssenkungen bewegen könnte. Einen konkreten Zeitplan nannte er jedoch nicht.
Warum Krypto profitieren könnte
Hayes verknüpfte seine Argumentation direkt mit Bitcoin und dem breiteren Kryptomarkt. Mehr Geldschöpfung oder Zinssenkungen unterstützten Risikoanlagen in der Regel über die Zeit. In seinen Worten treibe zusätzliche Liquidität tendenziell die „BTC-Zahl nach oben“. Diese These ist unter Krypto-Händlern bekannt. Eine lockere Geldpolitik schwächt häufig den Dollar und erhöht die Nachfrage nach alternativen Anlagen.
Deshalb sehen einige Investoren Bitcoin als Absicherung gegen die Ausweitung von Fiatgeld. Gleichzeitig mahnte Arthur Hayes zur Vorsicht. Händler sollten auf klare Signale einer geldpolitischen Lockerung warten, bevor sie aggressiv Positionen aufbauen. Der makroökonomische Ausblick bleibt vorerst gemischt.
Fed-Erwartungen zeichnen ein anderes Bild
Trotz der langfristigen Sicht von Arthur Hayes preist der Markt derzeit kaum kurzfristige Zinssenkungen ein. Aktuelle FedWatch-Daten zeigen, dass die Märkte mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Notenbank die Zinsen bei der Sitzung im März unverändert lässt.
📈FED WATCH: Chances of the Fed not cutting rates surge to 99.5% amid rising US/Israel-Iran tensions. pic.twitter.com/yTVHvzaydP
— Coin Bureau (@coinbureau) March 2, 2026
Steigende Ölpreise und neue geopolitische Risiken trüben den Ausblick. Höhere Energiekosten können den Inflationsdruck erhöhen und machen die Fed vorsichtiger. Einige Analysten glauben, dass sich eine mögliche Lockerung der Geldpolitik dadurch um mehrere Monate verschieben könnte. Vor diesem Hintergrund bleiben die Kryptomärkte volatil. Händler versuchen, kurzfristigen Risk-off-Druck mit der Aussicht auf künftige Liquiditätsunterstützung abzuwägen.
Wie geht es weiter?
Der entscheidende Faktor ist nun die Dauer der Spannungen im Nahen Osten. Bleibt der Konflikt begrenzt, dürfte die Fed ihren aktuellen Kurs beibehalten. Eine lang anhaltende und wirtschaftlich belastende Eskalation könnte das Bild jedoch verändern. Für Krypto-Investoren ist das Szenario nicht eindeutig. Kurzfristig dürfte die Volatilität anhalten. Sollte sich das historische Muster von Arthur Hayes jedoch wiederholen, könnte jede spätere Wende hin zu einer lockereren Geldpolitik zu Rückenwind für Bitcoin und den gesamten Markt digitaler Vermögenswerte werden.
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