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Ark Invest warnt, dass Quantencomputing Bitcoin bedrohen könnte

Von

Triparna Baishnab

Triparna Baishnab

Ark Invest warnt, dass Quantencomputing in Zukunft die Sicherheit von Bitcoin bedrohen könnte, obwohl Experten sagen, dass es Risiken gibt.

Ark Invest warnt, dass Quantencomputing Bitcoin bedrohen könnte

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Experten schätzen, dass das Risiko innerhalb der nächsten 10–20 Jahre auftreten könnte.

  • ARK Invest warnt, dass Quantencomputing Bitcoin letztendlich bedrohen könnte.

  • Etwa 35 % des Bitcoin-Angebots könnten verwundbar werden, wenn sich Quantenangriffe entwickeln.

  • Entwickler erkunden Lösungen wie Upgrades der Post-Quanten-Kryptographie.

Das Sicherheitsmodell von Bitcoin basiert stark auf modernen kryptografischen Techniken. Insbesondere verwendet das Netzwerk elliptische Kurvenkryptographie, um private Schlüssel zu sichern und Transaktionen zu verifizieren. Dieses System bietet derzeit einen äußerst starken Schutz gegen traditionelle Computerangriffe.

Quantencomputing hingegen führt einen anderen technologischen Ansatz zur Lösung mathematischer Probleme ein. Fortschrittliche Quantenmaschinen könnten theoretisch Algorithmen ausführen, die in der Lage sind, bestimmte kryptografische Systeme viel schneller zu brechen als klassische Computer. Ein bekanntes Beispiel ist Shors Algorithmus, der komplexe mathematische Gleichungen lösen kann, auf denen traditionelle Verschlüsselungsmethoden basieren.

Laut einer Analyse von ARK Invest könnte ein ausreichend leistungsfähiger Quantencomputer schließlich diese Fähigkeit ausnutzen. Wenn diese Technologie praktikabel wird, könnten Angreifer private Schlüssel aus öffentlichen Wallet-Adressen berechnen. Ein solches Ereignis könnte einen Teil des Bitcoin-Angebots dem Diebstahl aussetzen.

Forscher schätzen, dass etwa 35 Prozent aller bestehenden Bitcoins, was ungefähr 7 Millionen BTC entspricht, potenziell verwundbar sein könnten, wenn Quantenangriffe möglich werden. Trotz dieser Bedenken betonen Analysten, dass die Technologie, die für solche Angriffe erforderlich ist, derzeit noch nicht in großem Maßstab existiert. Experten erwarten, dass bedeutende quantenbasierte Bedrohungen erst in den nächsten ein bis zwei Jahrzehnten auftreten werden.

Entwickler erkunden Lösungen für die Sicherheit nach Quantenangriffen

Die Kryptowährungsbranche hat bereits begonnen, Abwehrmaßnahmen gegen zukünftige Quantenrisiken zu erforschen. Entwickler sprechen oft von diesen Lösungen als Post-Quanten-Kryptographie, die Verschlüsselungsmethoden umfasst, die gegen Quantenangriffe resistent sind.

Beispielsweise zielen Vorschläge wie BIP-360 darauf ab, Upgrades einzuführen, die Bitcoin vor quantenbasierten Bedrohungen schützen könnten. Diese Vorschläge schlagen vor, neue Adressformate und kryptografische Systeme hinzuzufügen, die auch gegen fortschrittliche Quantenmaschinen sicher bleiben.

Die Umsetzung solcher Änderungen würde sorgfältige Planung erfordern, da das Bitcoin-Netzwerk Stabilität und Konsens unter den Teilnehmern priorisiert. Größere Upgrades müssen umfangreiche Tests und Diskussionen in der Gemeinschaft durchlaufen, bevor sie aktiviert werden.

In der Zwischenzeit erkunden andere Blockchain-Ökosysteme bereits alternative Sicherheitsframeworks. Beispielsweise haben Entwickler, die an Cardano arbeiten, einen Fahrplan für quantenresistente Upgrades skizziert. Der Gründer des Projekts, Charles Hoskinson, hat mehrphasige Pläne diskutiert, die darauf abzielen, die Netzwerksicherheit schrittweise zu stärken, ohne die Leistung zu beeinträchtigen.

Diese Forschungsbemühungen verdeutlichen, wie sich die Blockchain-Technologie weiterentwickelt, um zukünftigen Risiken zu begegnen. Obwohl Quantencomputing schließlich bestehende kryptografische Systeme herausfordern könnte, glauben Experten, dass die Kryptowährungsbranche noch Zeit hat, schützende Lösungen zu entwickeln.

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