Nachrichten

Amundi nutzt Chainlink für den Start eines tokenisierten Fonds

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Amundi und Spiko haben den SAFO-Fonds auf einem tokenisierten Fahrzeug von 100 Millionen USD auf Ethereum und Stellar mit Echtzeit-NAV-Berichterstattung gestartet.

Amundi nutzt Chainlink für den Start eines tokenisierten Fonds

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Amundi kooperiert mit Spiko, um den Spiko Amundi Overnight Swap Fund (SAFO) zu starten.

  • Der Fonds debütiert mit 100 Millionen USD an Vermögenswerten und zielt auf Unternehmensfinanzierung und Sicherheitenmanagement ab.

  • Die Dual-Chain-Architektur auf Ethereum und Stellar ermöglicht 24/7-Transfers und kostengünstigen Zugang.

  • Chainlink Oracles bieten On-Chain-Transparenz, indem sie den Nettoinventarwert (NAV) in Echtzeit aufzeichnen.

Amundi, Europas größter Vermögensverwalter, hat einen neuen tokenisierten Fonds gestartet. Der Fonds trägt den Namen SAFO, kurz für Spiko Amundi Overnight Swap Fund. Er beginnt mit 100 Millionen USD an zugesagten Mitteln. 

Dies ist ein starker Beginn für ein neues Produkt. Der Fonds folgt auch den EU-Vorgaben, was das Vertrauen der Anleger erhöht. Amundi verwaltet über 2 Billionen Euro an Vermögenswerten. Wenn das Unternehmen also einen Schritt wie diesen macht, schaut der Markt genau hin. Dieser Start zeigt, dass große Finanzunternehmen langsam in die Blockchain-Welt vordringen.

Wie funktioniert der Fonds?

SAFO ist eine tokenisierte Version eines traditionellen Fonds. Er konzentriert sich auf Overnight-Swap-Strategien. Das bedeutet, dass er auf stetige und risikoarme Renditen abzielt. Der Fonds läuft auf zwei Blockchains. Er nutzt Ethereum und Stellar. Ethereum hilft bei Smart Contracts und DeFi-Anwendungen. Stellar unterstützt schnelle und kostengünstige Zahlungen.

Er unterstützt auch viele Währungen. Dazu gehören EUR, USD, GBP und CHF. Noch besser ist, dass Nutzer mit nur einer Einheit einsteigen können. Dies erleichtert es mehr Menschen, teilzunehmen. Aufgrund dieses Aufbaus ist der Fonds flexibler als traditionelle Optionen.

Chainlink spielt eine Schlüsselrolle in diesem Projekt. Es bietet Oracle-Dienste für den Fonds an. Oracles verbinden reale Daten mit der Blockchain. In diesem Fall zeichnet Chainlink den Nettoinventarwert (NAV) des Fonds on-chain auf. Das bedeutet, dass der Wert des Fonds auf klare und sichere Weise aktualisiert wird. Jeder kann die Daten überprüfen. 

Chainlink hilft auch bei der Unterstützung von Cross-Chain-Transaktionen. So kann der Fonds reibungslos zwischen Ethereum und Stellar arbeiten. Dadurch wird das System zuverlässiger und transparenter.

Ein größerer Wandel hin zur Tokenisierung

Dieser Start ist Teil eines größeren Trends. Die traditionelle Finanzwelt bewegt sich in Richtung Tokenisierung. Tokenisierung bedeutet, reale Vermögenswerte in digitale Token umzuwandeln. Diese Token können auf Blockchain-Netzwerken gehandelt werden. Das bringt viele Vorteile.

Zum Beispiel können Märkte rund um die Uhr betrieben werden. Die Kosten können sinken und der Zugang für Nutzer wird einfacher. Amundi hat Blockchain bereits zuvor getestet. Aber dieser neue Fonds geht einen Schritt weiter. Er zeigt eine echte Nutzung, nicht nur Experimente. Auch andere große Unternehmen erkunden ähnliche Ideen. Dieser Bereich wächst also schnell.

Was bedeutet das für Anleger?

Für Anleger könnte dieser Swap-Fonds neue Türen öffnen. Sie könnten leichteren Zugang zu globalen Fonds erhalten. Außerdem könnten sie schnellere Transaktionen und bessere Nachverfolgbarkeit erleben. Gleichzeitig bestehen weiterhin Risiken. Blockchain-Systeme sind neu. Die Regeln können sich im Laufe der Zeit ändern.

Starke Akteure wie Amundi, die in diesen Bereich eintreten, schaffen jedoch Vertrauen. Im Moment ist SAFO nur ein Fonds. Aber er zeigt, in welche Richtung es geht. Die Finanzwelt bewegt sich langsam on-chain. Und dieser Wandel hat gerade erst begonnen.

Google News Icon

Folgen Sie uns auf Google News

Erhalten Sie die neuesten Crypto-Einblicke und Updates.

Folgen