Abu Dhabis Staatsfonds investieren über 1 Milliarde Dollar in BlackRock BTC ETF
Zwei von Abu Dhabi unterstützte Fonds veröffentlichten im Februar 2026 13F-Meldungen, aus denen hervorgeht, dass sie Ende 2025 über 1 Milliarde Dollar in BlackRocks Bitcoin ETF hielten.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Abu Dhabi-Fonds halten 1 Milliarde Dollar in BlackRocks Bitcoin ETF (IBIT).
Mubadala steigerte seine IBIT-Position im vierten Quartal 2025 um 46 %.
Al Warda Investments hat seine Bitcoin-Bestände um 255.000 Aktien aufgestockt.
Das Interesse von Staatsfonds unterstreicht die Rolle von Bitcoin als Diversifizierungsinstrument.
Zwei mit Abu Dhabi verbundene Investmentfonds haben in BlackRocks Spot-Bitcoin-ETF die Marke von 1 Milliarde US-Dollar überschritten. Neue US-Regulierungsunterlagen zeigen, dass die Institute den jüngsten Marktrückgang als Kaufgelegenheit nutzten. Die Offenlegungen beziehen sich auf die Beteiligungen der Mubadala Investment Company und von Al Warda Investments. Ende 2025 hielten sie zusammen mehr als 20 Millionen Anteile am iShares Bitcoin Trust.
Mubadala besaß rund 12,7 Millionen Anteile im Wert von etwa 631 Mio. USD. Al Warda hielt rund 8,2 Millionen Anteile mit einem Wert von knapp 408 Mio. USD. Zusammen lag die Position zu diesem Zeitpunkt bei über 1 Mrd. USD. Die Unterlagen wurden Mitte Februar 2026 veröffentlicht. Sie unterstreichen das wachsende Interesse staatlicher Investoren an regulierten Bitcoin-Engagements.
Bei Marktschwäche zum Kauf ansetzen
Mubadala machte im vierten Quartal den größeren Schritt. Der Fonds erhöhte seine IBIT-Position gegenüber dem Vorquartal um rund 46 Prozent. Er kaufte knapp vier Millionen Anteile hinzu – obwohl die Bitcoin-Preise in diesem Zeitraum deutlich fielen.
Abu Dhabi sovereign wealth funds invested more than $1 billion in Bitcoin ETFs
— ICO Drops (@ICODrops) February 18, 2026
Mubadala Investment Company: 12,702,323 shares of iShares Bitcoin Trust (IBIT) worth approximately $631 million
Al Warda Investments: 8,218,712 shares of IBIT worth approximately $408 million… pic.twitter.com/mK5wTVysaJ
Auch Al Warda stockte seine Position auf, wenn auch langsamer. Der Fonds fügte etwa 255.000 Anteile hinzu – ein Plus von rund 3 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Beide Fonds bauten ihr Engagement während einer Schwächephase aus. Das Timing spricht für eine langfristige Strategie statt kurzfristigen Handels. Viele institutionelle Investoren nutzen Rücksetzer als Einstieg – die Unterlagen zeigen einen ähnlichen Ansatz.
Teil der umfassenderen Kryptostrategie der VAE
Mubadala zählt zu den größten Staatsfonds Abu Dhabis und verwaltet Vermögenswerte in dreistelliger Milliardenhöhe. Er meldete erstmals Ende 2024 eine Position im Bitcoin-ETF. Seitdem hat der Fonds seine Bestände kontinuierlich erhöht. Al Warda ist Teil desselben Investitionsökosystems in Abu Dhabi. Das Unternehmen baute 2025 eine große Position in Bitcoin-ETFs auf und kaufte bis zum Jahresende weiter zu.
Die Schritte passen zur breiteren Digital-Asset-Strategie der Vereinigte Arabische Emirate. Die Region treibt Krypto-Regulierung, Mining-Projekte und Blockchain-Initiativen voran. Staatsfonds scheinen BTC als Instrument zur Diversifikation zu betrachten – ähnlich wie Gold oder andere alternative Anlagen.
Die institutionelle Nachfrage über ETFs wächst weiter
Die Käufe spiegeln zudem einen globalen Trend wider. Seit dem Start von Spot-Bitcoin-ETFs im Jahr 2024 nutzen Institutionen diese als einfachen und regulierten Zugang zum Kryptomarkt. Die Struktur macht eine direkte Verwahrung oder das Management von Wallets überflüssig. Ende 2025 lag der gemeinsame Bestand der beiden Fonds aus Abu Dhabi bei über 1 Mrd. USD. Sinkende Bitcoin-Preise reduzierten den Wert jedoch bis Mitte Februar 2026 auf rund 800 Mio. USD. Das zeigt, wie schnell sich Bewertungen an den Kryptomärkten ändern können.
Entscheidend ist dennoch die Größe der Allokation, nicht die kurzfristigen Preisschwankungen. Staatsfonds gehen selten kleine oder experimentelle Wetten ein. Ihr Einstieg signalisiert eine wachsende Akzeptanz von Bitcoin als institutionelle Anlage. Die Unterlagen deuten darauf hin, dass große staatlich gestützte Investoren regulierte Bitcoin-Produkte inzwischen als normalen Bestandteil globaler Portfolios betrachten. Hält dieser Trend an, könnten in den kommenden Jahren weitere Staatsfonds folgen.
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