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19 % bis 700 %? Das Stablecoin-Gesetz besagt: Wird Coinbase seinen Wert verzehnfachen?

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Triparna Baishnab

Triparna Baishnab

Coinbase könnte im Rahmen des Genius Act einen bis zu 7-fachen Anstieg der Stablecoin-Einnahmen verzeichnen, da neue Regulierungen die Akzeptanz fördern.

19 % bis 700 %? Das Stablecoin-Gesetz besagt: Wird Coinbase seinen Wert verzehnfachen?

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Die Stablecoin-Einnahmen von Coinbase könnten sich durch den Genius Act um das 2- bis 7-Fache erhöhen.

  • Das Gesetz schreibt eine 1:1-Absicherung durch das Finanzministerium und strenge Compliance-Regeln vor.

  • Stablecoins tragen bereits rund 19 % zum Umsatz von Coinbase bei.

  • Die endgültigen regulatorischen Entscheidungen werden das tatsächliche Wachstumspotenzial bestimmen.

Der Markt für Stablecoins steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Analysten zeigen sich optimistisch, dass Coinbase im Zuge des neuen Gesetzes namens Genius Act erhebliche Einnahmen aus seinem Stablecoin-Geschäft erzielen wird. Die Erlöse könnten sich Schätzungen zufolge auf das Zwei- bis Siebenfache des aktuellen Niveaus erhöhen. Das dürfte umgehend Investoren anziehen und einen strukturellen Wandel signalisieren, wie regulierte Stablecoins in den USA skalieren könnten.

Was der Genius Act für Stablecoins ändert

Der Genius Act ist ein von Donald Trump unterzeichnetes Gesetz, das einen formalen regulatorischen Rahmen für Stablecoins in den Vereinigten Staaten schafft. Emittenten müssen eine vollständige 1:1-Deckung in US-Dollar sowie in US-Staatsanleihen vorhalten und strengen Vorgaben zur Bekämpfung von Geldwäsche unterliegen. Dieser Rahmen soll Unsicherheiten reduzieren und das institutionelle Vertrauen stärken.

Bereits jetzt entfällt ein erheblicher Teil der Coinbase-Umsätze auf Stablecoins. Bis 2025 dürften die damit verbundenen Einnahmen fast 19 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen. Mehr regulatorische Klarheit würde das Transaktionsvolumen und die Beteiligung institutioneller Investoren beschleunigen. Das wirkt sich direkt auf höhere Erlöse aus Verwahrdienstleistungen, Handel und strategischen Partnerschaften aus. Coinbase hat zudem stark in seine Compliance-Infrastruktur investiert und ist damit kleineren Akteuren voraus, die regulatorisch noch nicht ausreichend aufgestellt sind.

Wachstum mit regulatorischen Abwägungen

Der Genius Act verpflichtet Stablecoin-Emittenten, hochwertige liquide Vermögenswerte – vor allem US-Staatsanleihen – als Reserven zu halten. Diese Vorgabe könnte die Nachfrage nach Treasuries deutlich erhöhen; einzelne Projekte könnten langfristig ein Volumen von bis zu einer Billion US-Dollar erreichen. Zudem würde die stärkere Nutzung von Staatsanleihen Stablecoins enger in das traditionelle Finanzsystem einbinden und die gegenseitige Abhängigkeit zwischen Kryptomärkten und dem Markt für Staatsanleihen vertiefen. Staatliche Beschränkungen bei der Ausschüttung von Renditen könnten jedoch Nutzeranreize dämpfen und die Akzeptanz verlangsamen. Welchen Kurs Coinbase einschlägt, hängt maßgeblich davon ab, wie die Aufsichtsbehörden die Detailregeln ausgestalten. Die Politik muss eine Balance zwischen Innovation und Finanzstabilität finden – ihre Entscheidungen werden das Wachstumstempo direkt beeinflussen.

Ein Wendepunkt für Krypto und traditionelle Finanzmärkte

Der Genius Act markiert einen strukturellen Wendepunkt in der Beziehung zwischen Krypto-Ökosystem und klassischem Finanzwesen. Er beschleunigt die Verzahnung digitaler Vermögenswerte mit regulierter Finanzinfrastruktur. Für Coinbase könnte dieser Wandel den Startschuss für eine Phase starken Wachstums bedeuten – zugleich ist das Management gefordert, flexibel auf politische Entscheidungen zu reagieren. Regulierung, Akzeptanz und Umsatzentwicklung werden in den kommenden Monaten genau beobachtet werden.

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